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Montag, 9. Februar 2026

Behördliches Nein zu Tiefgaragenplänen in der Merkursiedlung ist Sieg für den Naturschutz

Pläne auf Kosten von Grünflächen und Bäumen dürfen nicht realisiert werden

Der Protest der Bewohner:innen hat sich bezahlt gemacht: Die Pläne für eine Tiefgarage in der Merkursiedlung am Pöstlingberg auf Kosten von Grünflächen und Bäumen dürfen nicht realisiert werden. Laut eines Medienberichtes hat die Bau- und Bezirksverwaltung des Linzer Magistrats das Vorhaben nicht bewilligt. „Diese Entscheidung ist die einzig richtige und ein klarer Sieg für den Naturschutz, den Erhalt des Stadtgrüns sowie die hier wohnenden Menschen, die sich immer klar und deutlich gegen die Garage ausgesprochen haben“, betont Gemeinderat Tomislav Pilipović, Planungssprecher der Grünen Linz.  

Bereits 2016 hat das Grazer Unternehmen Wegraz Pläne für eine Tiefgarage in der Merkursiedlung sowie Wohnbauten verfolgt. Nachdem dieses Vorhaben dank dem Widerstand der Anrainer:innen damals nicht umgesetzt worden ist, sind im Vorjahr erneut Überlegungen für eine Tiefgarage ohne dazugehöriges Bauprojekt bekannt geworden. Als Standort war der Bereich unterhalb der Urbanskistraße zwischen dem Schablederweg und dem Riesenederfeld vorgesehen. Diesen Plänen hat das Bau- und Bezirksverwaltungsamt nun einen Riegel vorgeschoben. „Grünflächen und Bäume für zusätzliche Parkplätze zu opfern, steht im völligen Widerspruch zu allen Bemühungen, damit unsere Stadt auch für unsere Kinder und Enkelkinder noch lebens- und liebenswert bleibt. Umso wichtiger und erfreulicher ist daher die Nachricht, dass die Betonmischer und Baumaschinen in der Merkursiedlung nicht auffahren werden“, so Pilipović.

Engagement der Anrainer:innen hat sich ausgezahlt

Gerade angesichts der immer heißeren Sommer muss alles dafür getan werden, um das bestehende Grün und alte Bäume mit aller Kraft zu schützen. Der Bau der Tiefgarage hätte genau das Gegenteil zur Folge gehabt und wäre womöglich nur die Vorstufe für weitere Bauvorhaben gewesen. Dem nicht genug hätten die zusätzlichen Stellplätze eine weitere Zunahme des Verkehrs mitten in einem Wohngebiet zur Folge gehabt, etwa durch Studierende und Besucher:innen der nahegelegenen Bruckneruni. „Diese Tiefgarage wäre nur mit Nachteilen verbunden gewesen. Ein großer Dank gilt daher den vielen Anrainer:innen, die sich über viele Jahre hinweg für den Erhalt der Lebensqualität und des Stadtgrüns in dem Viertel eingesetzt haben. Dieses Engagement hat sich ausgezahlt“, hält Pilipović fest. 

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