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Mittwoch, 27. Mai 2026

Tempo-80-Beschränkung auf der A7 verlängern

Weniger Lärm, mehr Anrainer:innen-Schutz

Autofahrer:innen, die kräftig aufs Gaspedal steigen, gefolgt von aufheulenden Motoren: Diese Lärmbelastung ist für die Anrainer:innen der Mühlkreisautobahn rund um die Anschlussstelle Dornach Alltag. Schließlich endet hier in Fahrtrichtung Freistadt vor einer Steigung die Tempo-80-Beschränkung.

„Gerade bergauf wirkt sich die Beschleunigung auf 130 km/h massiv auf den Lärmpegel aus. Der Schutz der Bewohner:innen muss hier mehr Beachtung finden. Daher sollte die 80er Beschränkung erst rund einen Kilometer weiter am Ende der Steigung enden“, setzt sich Klubobmann Helge Langer in der Mai-Gemeinderatssitzung mit einer Resolution an den Verkehrsminister für eine Verbesserung im Sinne der Anrainer:innen ein.  

Inkonsistente Regelung

Während ab dem Beginn der Mühlkreisautobahn bei der Abfahrt Linz ständig Tempo 100 bzw. ab der Anschlussstelle Salzburger Straße Tempo 80 gilt, ist der Abschnitt nach der Ausfahrt Dornach davon nicht umfasst. „Diese Regelung ist weder konsistent noch logisch. Schließlich ist dieser Teil der A7 ebenfalls noch auf Linzer Stadtgebiet und führt nahe an Wohnhäusern vorbei“, gibt Langer zu bedenken.

Zahlen des Verkehrsministeriums belegen, dass bei einer Reduktion der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 130 auf 80 km/h eine Minderung des Geräuschpegels von bis zu drei Dezibel erreicht werden kann. „Eine solche Reduktion gilt für das menschliche Ohr bereits als wahrnehmbare Veränderung und würde somit zur Lebensqualität der in der Nähe wohnen Menschen beitragen“, so Langer. Zudem wirkt sich eine Reduktion der Geschwindigkeit auch auf den Treibstoffverbrauch sowie die Stickoxidwerte und somit unsere Gesundheit positiv aus.

80er-Verlängerung auch Wunsch von Anrainer:innen

Aufgrund des Lärmpegels setzen sich auch Anrainer:innen für eine Verlängerung der Tempo-80-Zone in Fahrtrichtung Freistadt ein. Die Grünen bringen dieses Anliegen nun in den Gemeinderat. Zuständig für die angestrebte Änderung ist der unter anderem für die Mobilitätsagenden zuständige Minister Hanke. Die Verlängerung der 80er Beschränkung ist unkompliziert möglich, bedarf keiner baulichen Eingriffe und kann ohne große Kosten umgesetzt werden. „Der bestmögliche Schutz der Bevölkerung vor dem Autobahnlärm muss wichtiger sein, als ein möglicher Zeitverlust von einigen wenigen Sekunden, wenn der 80er etwas später endet“, ist Langer überzeugt.  

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