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Dienstag, 2. September 2025

Sicherheit am Schulweg: Vorrang für Eltern-Taxis erhöht Gefahr für Kinder, die nicht im Auto in die Schule fahren

Neu gestaltete Verkehrsführung bei Mira-Lobe-Schule hat große Schwächen

Alle Kinder und Jugendlichen sollen einen sicheren Schulweg haben. Dafür muss der Autoverkehr vor den Bildungseinrichtungen aber möglichst auf ein Minimum reduziert werden. Bei der Mira-Lobe-Schule in Dornach-Auhof passiert nun aber genau das Gegenteil. „Die neu gestaltete Verkehrsführung inklusive Kreisverkehr ist in erster Linie als Vorrangstraße für Eltern-Taxis darauf ausgelegt, dass die Kinder mit dem Auto fast bis ins Klassenzimmer gebracht werden können. Doch je mehr Pkws vor der Schule halten, den Platz verstellen und wieder wegfahren, desto unübersichtlicher und auch gefährlicher wird die Situation für all jene junge Menschen, die zu Fuß in die Schule kommen. Von einem ganzheitlichen Ansatz bei der Schulwegsicherheit, den Vizebürgermeister Hajart heute verkündet hat, kann zumindest bei der Mira-Lobe-Schule keine Rede sein“, macht Klubobmann Helge Langer deutlich.

Aktives Mobilitätsverhalten mehr fördern

Für mehr als 300 Kinder ist die neu geschaffene Mira-Lobe-Schule, in der zwei Volksschulen und ein Hort Platz finden, ab dem kommenden Montag ihr schulisches Zuhause. Angesichts der vielen Schüler:innen wird vor allem in den Morgenstunden auf den Wegen zu der Bildungseinrichtung entsprechend viel los sein. „Dennoch ist bei den Planungen, wie der Schulweg für alle möglichst sicher gestaltet werden kann, zu wenig an die vielen Kinder gedacht worden, die zu Fuß in die Schule kommen. Dabei muss dieses aktive Mobilitätsverhalten viel mehr gefördert werden, damit junge Menschen sicher und gerne zu Fuß in der Stadt unterwegs sein können und daran gewöhnt werden, nicht jeden Meter mit dem Auto zurückzulegen“, betont Langer.

Kritik übt der Grüne Klubobmann daher vor allem daran, dass das neue Verkehrskonzept keinerlei Ansätze bietet, um den Eltern-Taxi-Verkehr vor der Schule zu reduzieren – etwa durch die Verordnung einer Schulstraße. „Jedes Eltern-Taxi, das vor einer Schule unterwegs ist, erhöht die Gefahr für jene Kinder, die nicht im Auto sitzen“, gibt Langer zu bedenken.

Kein Mitarbeitsplus zum Schulstart für Verkehrsreferenten

Dem nicht genug sehen die vom Verkehrsreferenten präsentierten Pläne zur Umgestaltung des Straßenraumes bei der Mira-Lobe-Schule auch keine Entsiegelungsmaßnahmen bei verbauten Flächen vor, um dadurch mehr Schatten zu schaffen. „Ein Mitarbeitsplus zum Schulstart hat sich diese Lösung, bei der wieder einmal das alte Denken im Mittelpunkt steht, mit Sicherheit nicht verdient“, hält Langer fest.

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