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Mittwoch, 25. Februar 2026

Vorbereitung für die Krötenwanderung

Naturkundliche Station errichtete Schutzzäune

Mit steigenden Temperaturen beginnt in Linz die jährliche Wanderung der Kröten zu ihren Laichgewässern. Um die Tiere vor stark befahrenen Straßen zu schützen, hat die Naturkundliche Station (NaSt) der Stadt Linz ihre Krötenschutzzäune erneut aufgebaut. Die Schutzmaßnahmen erfolgen in Kleinmünchen am Langen Zaun nahe dem Wasserwald, in Ebelsberg an der Mönchgrabenstraße sowie am Auergütlweg, wo seit dem Vorjahr ebenfalls ein Zaun betreut wird. Ziel ist es, die heimischen Amphibienbestände wirksam vor dem Straßentod zu bewahren.

„Wir wollen unsere heimische Krötenpopulation schützen und langfristig sichern. Der Einsatz unserer Mitarbeiter*innen und der vielen freiwillig Engagierten zeigt dabei, dass Naturschutz nur gemeinsam gelingt. Dafür danke ich allen Beteiligten sehr herzlich“, betont Umwelt- und Naturschutzreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Das Prinzip eines Krötenzauns ist einfach, aber effektiv: Ein etwa 30 Zentimeter hoher Kunststoffzaun verhindert, dass die Tiere die Straße überqueren. Beim Versuch, das Hindernis zu umgehen, gelangen sie in spezielle Fangkübel, die in regelmäßigen Abständen in den Boden eingelassen sind. Diese werden täglich kontrolliert und geleert. Die „gefangenen“ Kröten werden gesichert über die Straße transportiert und auf der anderen Seite wieder freigelassen. Dank dieser Schutzmaßnahme konnten in den vergangenen Jahren bereits tausende Tiere gerettet werden.

Text- und Fotoquelle: Stadt Linz

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