Cookie-Einstellungen
Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen finden Sie unter »Datenschutz«
Impressum
Essenzielle Cookies
- Session cookies
- Login cookies
Performance Cookies
- Google Analytics
Funktionelle Cookies
- YouTube
- reCAPTCHA
Targeting Cookies
- Facebook Pixel

Mittwoch, 24. Juni 2026

Kaarstraße: Zwischen Schienen, Schlaglöchern und Gehsteigkante bleibt Sicherheit für Radverkehr auf der Strecke

Grüner Gemeindertatsantrag soll Situation verbessern

Lücken, Hindernisse, mangelnde Sicherheit: Nach wie vor entspricht die Linzer Radinfrastruktur an zahlreichen Stellen nicht den Anforderungen. Besonders deutlich wird dies in der Kaarstraße in Urfahr – insbesondere in Fahrtrichtung Landgutstraße. Wer hier mit dem Rad unterwegs ist, muss auf einem äußerst schmalen mit Schlaglöchern versehenen Streifen, eingepfercht zwischen Straßenbahnschienen und einer Gehsteigkante, in die Pedale treten, begleitet von viel Auto- und LKW-Verkehr.

„Eine Fahrt durch die Kaarstraße ist ein abenteuerlicher Hindernislauf, bei dem die Sicherheit für den Radverkehr auf der Strecke bleibt. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf“, setzt sich Klubobmann Helge Langer mit einem Gemeinderatsantrag für mehr Sicherheit für den Rad- und Fußverkehr in der Kaarstraße ein.   

Sturz führte zu schwerer Verletzung

Wie dramatisch eine Fahrt durch die Kaarstraße mit dem Fahrrad enden kann, zeigt das Beispiel einer Bürgerin, die sich an die Grünen gewandt hat. Sie ist mit dem Reifen in die Schienen gekommen, gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Solche Alleinunfälle sind längst keine Seltenheit mehr. In Österreich ist mittlerweile fast jeder zweite Radunfall einer ohne Unfallgegner:in. „Mit den Straßenbahnschienen in der Fahrbahn und einer Gehsteigkante treffen in der Kaarstraße zwei der häufigsten baulichen Auslöser für solche Alleinunfälle aufeinander. Die hier fehlende Radinfrastruktur ist gefährlich und birgt ein großes Sturz- und Verletzungsrisiko“, verweist Langer auf die bestehende Situation.

Kombinierter Geh- und Radweg als mögliche Lösung

Eine Möglichkeit um die Sicherheit für den Rad- aber auch den Fußverkehr Richtung Landgutstraße zu erhöhen, wäre, den Niveauunterschied zur Gehsteigkante zu minimieren und einen kombinierten Geh- und Radweg zu errichten. Gleichzeitig setzt sich Langer in seinem Antrag für eine schienenferne oder abstandswahrende Radführung, einen ausreichend breiten und fehlerverzeihenden Fahrraum entsprechend den einschlägigen Richtlinien, möglichst rechtwinklige Gleisquerungen und den Einsatz von Rillenschienen-Füllprofilen ein. „Verbesserungen für den Radverkehr dürfen aber nicht zu Lasten der Fußgänger:innen führen. Ansonsten drohen neue Konflikte zwischen diesen beiden Gruppen“, gibt der Grüne Klubobmann zu bedenken. 

Viele Nadelöhre und Gefahrenstellen im Linzer Radwegenetz

Im aktuellen Zustand reiht sich die Kaarstraße jedoch in die Liste der Gefahrenstellen und Nadelöhre in der Landeshauptstadt nahtlos ein. Ebenfalls keine Lösung gibt es ja zum Beispiel nach wie vor auf der Donauwasseroberseite der nahegelegenen Nibelungenbrücke, wo die Verkehrsreferenten von Stadt und Land im Vorjahr Hand in Hand den neu geschaffenen Radweg nach wenigen Tagen völlig übereilt wieder aufgelassen haben. „Radfahren in unserer Stadt darf kein risikobehaftetes Unterfangen mit hoher Sturz- und Unfallgefahr darstellen, sondern hat gefahrlos möglich zu sein. Entsprechend breite und zeitgemäße Radwege sind eine Selbstverständlichkeit und kein Gnadenakt“, hält der Grüne Klubobmann fest.   

Weitere Newsbeiträge
Bitte erlauben Sie funktionale Cookies um diesen Inhalt anzuzeigen