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Mittwoch, 21. Januar 2026

Hass keinen Platz geben!

Linz soll klares Zeichen setzen und Netzwerk gegen Antisemitismus beitreten

Antisemitische Botschaften im öffentlichen Raum, eine zerstörte Israel-Fahne vor dem Alten Rathaus – auch in Linz wird sichtbar, was internationale und österreichische Stellen belegen: Antisemitische Vorfälle nehmen insgesamt deutlich zu. Um hier klar Position zu beziehen und Hass keinen Platz zu geben, schlagen die Grünen in der kommenden Gemeinderatssitzung vor, dass Linz der internationalen Initiative „Mayors United Against Antisemitism“ des American Jewish Committee (AJC) beitritt.

„Antisemitismus hat in unserer Stadt keinen Platz. Diese Botschaft kann nicht oft genug transportiert werden. Umso wichtiger ist daher die internationale Vernetzung im Sinne der Menschenrechte, Demokratie und einem respektvollen Zusammenleben voranzutreiben, um Hass und Hetze in einer möglichst großen Gemeinschaft zu begegnen“, macht Gemeinderat Tobias Reder deutlich.       

Terroranschlag hat gezeigt, wohin anisemitischer Hass führen kann

Wohin zunehmend enthemmter antisemitischer Hass führt, hat sich vor Weihnachten beim Terroranschlag gegen eine jüdische Chanukka-Veranstaltung in Sydney auf besonders schockierende Art und Weise gezeigt. 15 Menschen sind dabei getötet worden, zahlreiche Personen haben Verletzungen davongetragen. „Dieser gezielte Angriff auf die jüdische Bevölkerung hat auf dramatische Weise vor Augen geführt, wie antisemitische Hetze in reale Gewalt umschlagen kann. Umso wichtiger ist es daher, dass wir uns als Gesellschaft klar gegen antisemitische Taten, Parolen und Botschaften stellen und diese nicht relativieren, sondern konsequent benennen und bekämpfen“, betont Reder.

Erklärung von 200 europäischen Bürgemeister:innen getragen

Eine Möglichkeit, um sich als Stadt deutlich und sichtbar gegen Antisemitismus zu positionieren bietet die 2015 vom American Jewish Committee initiierte Erklärung „Mayors United Against Antisemitism“. Diese Erklärung wird europaweit bereits von rund 200 Bürgermeister:innen getragen, mit dabei sind auch die österreichischen Städte Wien, Salzburg und Villach. Der Beitritt ist eine politische Selbstverpflichtung, die keinerlei rechtliche oder finanzielle Bindungen nach sich zieht. Daher ersuchen wir mit unserem Gemeinderatsantrag den Bürgermeister, die Initiative „Mayors United Against Antisemitism" zu unterzeichnen, um damit den Beitritt der Stadt Linz zu der Initiative zu vollziehen. „Gerade mit Blick auf unsere Stadtgeschichte wäre es ein wichtiges Signal, wenn Linz Teil dieses Bündnisses wird“, so Reder.        

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