Ab Februar 2026 startet die Wildbach- und Lawinenverbauung mit den letzten beiden Bauabschnitten zur Ertüchtigung des Haselbachs im Bereich zwischen Leonfeldner Straße 275 und Marienberg 93. Ziel ist es, den Schutz vor Hochwasser zu erhöhen und gleichzeitig die ökologische Qualität des Bachs zu verbessern. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Wasserbau der Stadt Linz umgesetzt und wird von Gewässerökolog:innen begleitet.
„Wir müssen unsere Stadt widerstandsfähig gegen die Folgen extremer Wetterereignisse machen. Mit der Ertüchtigung des Haselbachs verbinden wir technischen Hochwasserschutz wo es möglich ist mit naturnaher Gestaltung und schaffen so mehr Sicherheit für die Anrainer:innen sowie neue Lebensräume für Flora und Fauna“, erklärt Umweltstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
Bereits drei von fünf geplanten Abschnitten des Haselbachs wurden in den vergangenen Jahren erfolgreich adaptiert. Nun folgen die letzten beiden Abschnitte im Stadtteil Dornach-Auhof. Die geplanten Arbeiten beinhalten unter anderem:
Diese baulichen Eingriffe sind notwendig, da der Haselbach in seinem heutigen Zustand bei extremen Niederschlagsereignissen nicht ausreichend Wasser abführen kann. Die damit einhergehende Hochwassergefahr betrifft vor allem Siedlungsgebiete entlang des Bachs. Mit der Umsetzung der Maßnahmen wird ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung geleistet.
„Interessierte sind eingeladen, sich am Mittwoch, 21. Jänner 2026, von 18 bis 20 Uhr im Volkshaus Ferdinand-Markl-Straße 4, 4040 Linz, im Rahmen einer Informationsveranstaltung persönlich über das Projekt zu informieren“ so Umweltstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.
Die Baumaßnahmen werden von der Wildbach- und Lawinenverbauung Oberösterreich geleitet. Finanzierungspartner:innen neben der Stadt Linz sind der Bund, das Land Oberösterreich sowie die ebenfalls am Haselbach gelegenen Gemeinden Altenberg, Lichtenberg, Kirchschlag und Hellmonsödt.
Textquelle: Stadt Linz