Unfälle, Beinahe-Kollisionen, gefährliche Situationen: Die Kreuzung Hafenstraße/Gallanderstraße beim Winterhafen zählt seit Jahren zu einer Gefahrenstelle für den Fuß- und Radverkehr. Nun soll diese entschärft werden. Das hat der Mobilitätsausschuss gestern Nachmittag beschlossen. „Dass nach Jahren der berechtigten Kritik endlich Verbesserungsmaßnahmen geplant sind, ist höchste Zeit. Es steht völlig außer Zweifel, dass Fußgänger:innen und Radfahrer:innen hier mehr Platz benötigen, um sicher unterwegs sein zu können“, begrüßt Klubobmann Helge Langer das Vorhaben.
17 Unternehmen mit 500 Mitarbeiter:innen entlang der Hafenstraße haben sich bereits im Jahr 2019 zusammengeschlossen und mittels Unterschriften mehr Sicherheit im Bereich der Kreuzung Hafenstraße/Gallanderstraße gefordert. Auch die Grünen haben die Gefahrenstelle bereits damals zum Thema gemacht. Sieben Jahre später sollen nun – sofern noch der Gemeinderat kommende Woche zustimmt – Maßnahmen getroffen werden, damit u.a. die kombinierte Fuß- und Radwegachse von der Voest-Bypassbrücke kommend nicht mehr abrupt im Kreuzungsbereich endet. „Ebenfalls problematisch ist der dortige Zebrastreifen, der sich knapp vor der Auffahrt zur Mühlkreisautobahn befindet und schlecht eingesehen werden kann. Diese Gefahrenstellen gehören nun hoffentlich bald der Vergangenheit an“, so Langer.
Eine sichere Querung der Hafenstraße beim Winterhafen soll durch einen neuen Schutzweg mit Fahrbahnanhebung erreicht werden. Der bestehende Zebrastreifen wird dabei ein Stück nach Osten verlegt und mit einer Druckknopfampel sowie einem taktilen Leitsystem abgesichert. Weiters geplant ist, den „Minimundus-Gehsteig“ beim Kunsthaus in der Hafenstraße 33 von einem auf drei Meter zu verbreitern, damit dieser endlich den vorgeschriebenen Richtlinien entspricht und eine sichere Benützung ermöglicht. „Damit erfährt auch die wichtige Radwegachse in Richtung Süden durch die Gallander- und Petzoldstraße eine Aufwertung“, nennt Langer einen weiteren positiven Effekt.
In Summe entsprechen die vorgesehenen Maßnahmen den Forderungen der vielen Menschen, die sich seit Jahren für Verbesserungen stark machen. „Ein großer Dank gilt daher den vielen engagierten Bürger:innen, die aufgestanden sind, um den Missstand zu thematisieren und nicht lockergelassen haben. Dass die nötige Umgestaltung nun angegangen wird, ist zu einem großen Teil ihr Erfolg“, hält Langer fest.