Die Erfolgsgeschichte Umweltticket als günstigste Öffi-Jahresnetzkarte aller österreichischen Landeshauptstädte schreibt das nächste Kapitel: Das auf Initiative der Linzer Umweltstadträtin Eva Schobesberger eingeführte Jahresticket um 285 Euro für Linzer:innen hat im Februar erstmals die 20.000er-Marke geknackt und somit eine weitere Schallmauer durchbrochen. „20.103 Linzer:innen fahren regelmäßig mit Bus oder Straßenbahn durch die Stadt. Das zeigt, dass die Öffis angenommen werden, wenn die Tarife und das Angebot attraktiv sind“, freut sich Schobesberger über diesen Erfolg.
Der 1. Juli 2013 – dieses Datum ist aus der Geschichte des öffentlichen Verkehrs in Linz nicht mehr wegzudenken. An diesem Tag ist das mega-günstige Umweltticket um 285 Euro eingeführt worden und hat eine nie gekannte Nachfrage ausgelöst. Waren zuvor rund 5.400 Personen im Besitz eines Jahrestickets für die Öffis der Linz Linien sind es mittlerweile mehr als 20.100 Somit hat sich die Zahl der Jahreskartenbesitzer:innen beinahe vervierfacht. „Dank dem Umweltticket können die Linzer:innen seit mehr als zwölf Jahren um weniger als einen Euro pro Tag mit Bus und Bim unterwegs sein. Damit sparen die Menschen nicht nur jeden Tag Geld und Nerven. Indem sie den Öffis den Vorrang vor dem eigenen Auto geben, leisten sie auch einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt, eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs in der Stadt und somit zu unserer Lebensqualität. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, so Schobesberger.
Insgesamt sind alleine im Vorjahr sind täglich mehr als 293.000 Fahrgäste in die Busse und Straßenbahnen der Linz Linien eingestiegen. „Die Zukunft liegt in der sanften Mobilität – daran lässt die konstant hohe Nachfrage keinen Zweifel. Dass dazu mit der Einführung des Umwelttickets ein wichtiger Grundstein gelegt worden ist, freut mich umso mehr. Gleichzeitig braucht es jetzt Tempo beim weiteren Ausbau der Öffis. Wünschenswert wäre zudem eine Ausweitung des Umwelttickets auf ganz Oberösterreich, mit dem die Hauptwohnsitz-Linzer:innen um einen Euro pro Tag durch unser Bundesland fahren können. Schließlich hören die Wege vieler Menschen nicht an der Stadtgrenze auf“, ist Schobesberger überzeugt.
Fotocredit: Violetta Wakolbinger