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Dienstag, 23. September 2025

Corona-Zahlen steigen: Doch im Gesundheitsamt ist wochenlang kein Impftermin frei

Linzer:innen stehen vor verschlossenen Türen, wenn sie sich um eine Impfung bemühen

Mit dem Herbst kommt Corona zurück: So scheint es auch heuer wieder zu sein, lassen doch die Daten des Abwassermonitorings auf steigende Infektionszahlen schließen. Doch wer auf diese Entwicklung reagieren und sich impfen lassen möchte, findet im Linzer Gesundheitsamt bei der Onlinebuchung bis Ende November keinen verfügbaren Termin vor. Für die Wochen danach sind noch keine weiteren angelegt. Ein Linzer, der daraufhin beim Bürger:innenservice angerufen hat, hat die lapidare Auskunft erhalten, dass derzeit keine Termine zu bekommen sind und ab Ende September angeblich Termine für November und Dezember freigeschaltet werden sollen. Somit ist eine Impfung frühestens in rund sechs Wochen möglich. „

Während Expert:innen raten, jetzt impfen zu gehen, stehen die Linzer:innen vor verschlossenen Türen, wenn sie sich um eine Impfmöglichkeit bemühen. Gesundheitsstadtrat Raml ist dringend gefordert, mehr Kapazitäten zu schaffen, damit die Bürger:innen ihre Impfung unkompliziert und zeitnah im Gesundheitsamt erhalten können“, so Gemeinderat Tomislav Pilipović, Gesundheitssprecher der Grünen Linz.  

Gesundheitsstadtrat muss sich um Aufstockung der Termine bemühen

„Es sind keine Termine mehr für diesen Tag verfügbar.“ Dieser Satz ist bei der digitalen Anmeldeplattform für die Corona-Impfung der Stadt Linz bis Ende November bei jedem Tag zu lesen. „Bereits im vergangenen Herbst waren im Gesundheitsamt zu wenige Impftermine verfügbar. Offenbar hat der Gesundheitsstadtrat daraus wenig gelernt und sich nicht rechtzeitig darum gekümmert, dass in den kommenden Wochen und Monaten mehr Impfangebote geschaffen werden. Dass sich viele Linzer:innen über dieses schlechte Management ärgern, ist voll und ganz nachvollziehbar“, macht Pilipović deutlich.

Schließlich ist es insbesondere für ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen wichtig, dass sie rechtzeitig den Impfstoff bekommen, um das Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit zu minimieren. Gleichzeitig empfehlen Mediziner:innen allen Bürger:innen eine Impfung mit dem an die neuen Coronavarianten angepassten Impfstoff. „Der Gesundheitsstadtrat wäre also gut beraten, sich um eine Aufstockung der Kapazitäten zu kümmern und sicherzustellen, dass alle Linzer:innen, die sich gegen Corona impfen lassen wollen, auch zeitnahe einen Termin bekommen. Mindestens sechs Wochen auf einen verfügbaren Termin warten zu müssen, ist definitiv zu lange“, betont Pilipović.  

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