Die Stadt Linz lädt im September Anrainer:innen und Interessierte ein, sich umfassend über die geplante Baumoffensive in der Wiener Straße zu informieren. Von Montag, 1. September, bis Dienstag, 9. September 2025, werden die aktuellen Planungen im Volkshaus Kandlheim, Edlbacherstraße 1, präsentiert.
Am Dienstag, 9. September 2025, ab 18 Uhr, stellen Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger, die Planer*innen von Schimetta Consult ZT GmbH und freiland Umweltconsulting ZT GmbH die Planungen vor und stehen für Fragen und persönliche Gespräche gemeinsam mit den Expert:innen vom Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung zur Verfügung. Hier können sich Bürger:innen aus erster Hand über die Baumoffensive und die geplanten Maßnahmen im Viertel informieren. Fragen und Anregungen können auch jederzeit per E-Mail an baumpflanzoffensive@mag.linz.at geschickt werden.
„Gerade in besonders dichten Stadtteilen wie dem Andreas-Hofer-Viertel müssen wir in mehr Stadtgrün investieren. Bäume sind die wirksamste und nachhaltigste Klimaanpassungsmaßnahme, die wir im öffentlichen Raum setzen können. Mit dieser Offensive schaffen wir mehr Grün für die Bürger:innen und verbessern das Mikroklima nachhaltig. Die Entwicklung der Anzahl der Tropennächte im Jahr 2024 zeigt, dass wir dringend handeln müssen, um die Lebensqualität für die Bewohner:innen zu erhalten. Mit unseren Maßnahmen setzen wir den ersten wichtigen Schritt für mehr Grün und eine höhere Aufenthaltsqualität entlang der Wiener Straße“, freut sich Klimastadträtin Mag.a Eva Schobesberger schon sehr auf einen regen Austausch mit den Linzer:innen im Rahmen der Infoveranstaltung.
Das Andreas-Hofer-Viertel zählt zu den am stärksten hitzebelasteten Stadtteilen in Linz. Dichte Bebauung, fehlende Grünflächen und geringe Durchlüftung sorgen für hohe thermische Belastung. An der Messstelle der Otto-Glöckel-Schule wurden im Jahr 2024 28 Tropennächte verzeichnet – so viele wie an keiner anderen Station im Stadtgebiet. Mit der geplanten Baumoffensive in der Wiener Straße setzt die Stadt Linz daher einen wichtigen Schritt, um die Aufenthaltsqualität und das Mikroklima in diesem stark betroffenen Bereich zu verbessern.
Text- und Fotoquelle: Stadt Linz